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Besucherguide

Palais des Papes Besucherführer — alles, was Sie vor Ihrem Besuch wissen müssen

Verfasst vom Papal Palace Tickets Concierge-Team

Der „Palais des Papes“ ist der größte gotische Palast, der jemals in Europa erbaut wurde, und der einzige Ort außerhalb des Vatikans, an dem das katholische Papsttum die gesamte westliche Kirche leitete – und zwar 68 Jahre lang, von 1309 bis 1377. Die Festung auf dem „Rocher des Doms“ in Avignon beherbergte sieben Päpste, drei Gegenpäpste während des Abendländischen Schismas sowie den Verwaltungsapparat der mittelalterlichen Christenheit. Heute ist es ein UNESCO-Weltkulturerbe, das jährlich rund 600.000 Besucher empfängt, und das HistoPad-Tablet mit Augmented Reality (im Preis jeder Eintrittskarte enthalten) rekonstruiert jeden der 25 Räume so, wie er aussah, als die Päpste dort lebten. Dieser Reiseführer deckt alles ab, was wir unseren Kunden vor ihrem Besuch mitteilen: wie der „Skip-the-Line“-Zugang funktioniert, was das HistoPad eigentlich leistet, ob man das Pont-d'Avignon-Kombiticket hinzufügen sollte, wann die Warteschlangen am längsten sind und die praktischen Aspekte der Anreise nach Avignon von Paris, Marseille oder Lyon aus.

Auf einen Blick

Adresse
Place du Palais, 84000 Avignon, Frankreich
Koordinaten
43,9509° N, 4,8075° O
Errichtet
1335–1364, unter den Päpsten Benedikt XII. und Clemens VI.
Grundfläche
Rund 15.000 m² – der größte gotische Palast Europas
Jährliche Besucher
~600.000 pro Jahr
UNESCO-Weltkulturerbe
Aufgenommen 1995 (Historisches Zentrum von Avignon: Papstpalast, Bischofskomplex und Brücke von Avignon)
Bediener
Avignon Tourisme (im Auftrag der Stadt Avignon)
Öffnungszeiten (März–Oktober)
Täglich 09:00–19:00 Uhr; letzter Einlass 18:00 Uhr
Öffnungszeiten (Nov.–Feb.)
Täglich 09:30–17:45 Uhr; letzter Einlass 16:45 Uhr
Jahresabschluss
25. Dezember
Übliche Besuchsdauer
2–3 Stunden mit dem HistoPad in gleichmäßigem Tempo
Ohne Anstehen
Offizielle „Coupe-File“-Vorrangschlange für Inhaber von Online-Tickets, links vom Haupteingang an der Place du Palais

Was ist das „Palais des Papes“?

Der Palast der Päpste (Palais des Papes) ist eine gotische Palastfestung aus dem 14. Jahrhundert in Avignon, Südfrankreich, die von 1309 bis 1377 als offizielle Residenz und Verwaltungssitz der katholischen Päpste diente. Er ist der größte gotische Palast, der jemals in Europa erbaut wurde – mit einer Grundfläche von etwa 15.000 Quadratmetern, die sich um zwei Hauptinnenhöfe herum erstreckt, sowie bis zu 4 Meter dicken Mauern und zwölf Wehrtürmen. Der Palast ist täglich für die Öffentlichkeit zugänglich und gehört mit rund 600.000 Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs außerhalb von Paris.

Zwei unterschiedliche Gebäude bilden das, was wir heute als „den Palast“ bezeichnen. Der Palais Vieux („Alter Palast“), der zwischen 1335 und 1342 unter dem strengen Zisterzienserpapst Benedikt XII. erbaut wurde, ist der schwer befestigte nördliche Teil. Der Palais Neuf („Neuer Palast“), der von 1342 bis 1352 unter seinem Nachfolger Clemens VI. erbaut wurde, ist der reich verzierte südliche Teil. Zusammen beherbergten sie den Papst, seinen Hofstaat, die Apostolische Kammer (die mittelalterliche Schatzkammer des Vatikans), das Konsistorium (die Versammlung der Kardinäle), die päpstlichen Küchen, die großen Audienzsäle, zwei Kapellen und die Privatgemächer, in denen noch heute die erhaltenen Fresken von Clemens VI. zu sehen sind. Die UNESCO nahm den Palast 1995 als Teil des historischen Zentrums von Avignon in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Warum befand sich das Papsttum in Avignon und nicht in Rom?

Im Jahr 1309 verlegte ein Franzose namens Bertrand de Got – Papst Clemens V. – den Heiligen Stuhl von Rom nach Avignon, einer kleinen Stadt in der Provence, die damals zum Comtat Venaissin (einem an Frankreich angrenzenden päpstlichen Gebiet) gehörte. Die Gründe waren politischer Natur. Rom war instabil: Die mächtigen römischen Adelsfamilien (Colonna, Orsini) befanden sich im Krieg miteinander und mit dem Papsttum; Clemens V. war unter starkem französischen Druck in Lyon gekrönt worden; und sein Vorgänger Bonifatius VIII. war vom französischen König Philipp IV. in Anagni gewaltsam gedemütigt worden. Avignon war sicherer, lag näher am Schutz des französischen Königshauses und war administrativ besser zu verwalten.

Was eigentlich nur vorübergehend sein sollte, dauerte 68 Jahre. Sieben aufeinanderfolgende Päpste – Clemens V., Johannes XXII., Benedikt XII., Clemens VI., Innozenz VI., Urban V. und Gregor XI. – regierten alle von Avignon aus. Sie zentralisierten die päpstlichen Steuern, professionalisierten die Kurie und errichteten den Palast, den Sie heute besichtigen. Papst Gregor XI. verlegte das Papsttum 1377 auf Druck von Katharina von Siena und italienischen politischen Reformern zurück nach Rom. Er starb im folgenden Jahr. Die darauf folgende umstrittene Wahl löste das Westliche Schisma (1378–1417) aus, während dessen eine parallele Linie von Gegenpäpsten – Clemens VII. und Benedikt XIII. – weitere vierzig Jahre lang von Avignon aus regierte, wodurch der Palast, je nach Zählweise, insgesamt 68 bis 108 Jahre lang Sitz der päpstlichen Autorität war.

Was sieht man da eigentlich drinnen?

Der Rundgang führt durch etwa 25 Räume in beiden Palästen und dauert mit dem HistoPad bei gemächlichem Tempo 2–3 Stunden. Die Route beginnt im Cour d'Honneur (Ehrenhof), wo im Sommer das Festival d'Avignon seine Hauptproduktionen aufführt. Von dort aus geht es hinauf zum Konsistorium – dem Audienzsaal, in dem das Kardinalskollegium tagte – und zu den Kapellen Saint-Jean und Saint-Martial mit ihren originalen Fresken von Matteo Giovannetti aus den 1340er Jahren. Der Grand Tinel (Großer Festsaal) ist mit einer Länge von 48 Metern einer der größten mittelalterlichen Festsäle Europas.

Die beiden Höhepunkte der privaten päpstlichen Gemächer sind noch in ihrem ursprünglichen, aus dem 14. Jahrhundert stammenden, bemalten Zustand erhalten. Die „Chambre du Cerf“ (Hirschzimmer), das Arbeitszimmer von Clemens VI., ist mit Jagd- und Fischerszenen verziert, die direkt auf den Putz gemalt wurden – ungewöhnlich gut erhaltene weltliche Wandmalereien aus dem Mittelalter. Die Chambre du Pape (Papstkammer) weist ein tiefblaues Deckenfresko mit stilisierten Eichenblättern und Vögeln auf, an den Wänden sind gemalte Nischen und Eichhörnchen zu sehen. Hinter den Gemächern führt der Rundgang vorbei an der Großen Audienzhalle (mit Giovannettis Prophetenfresken am Gewölbe) und den Küchen mit ihrem markanten achteckigen Kamin und endet auf den Dachterrassen mit Blick auf die Pont d’Avignon, die Rhône und die Dächer der mittelalterlichen Stadt. Im Obergeschoss des Palais Vieux findet in der Regel eine Wechselausstellung statt.

Wie funktioniert „Skip-the-Line“ eigentlich?

„Skip-the-line“ im Palais des Comtes (Palais des Papes) ist ein offizielles Angebot von Avignon Tourisme und keine Abkürzung eines Drittanbieters. Wenn Sie online buchen, enthält Ihr Ticket einen QR-Code und ein festgelegtes Zeitfenster. Am Eingang des Palais an der Place du Palais gibt es zwei Warteschlangen: die normale Warteschlange am Ticketschalter (die an Sommerwochenenden bis zu 40–60 Minuten betragen kann) und eine deutlich kürzere Schnellzugangsspur, die für Inhaber von Online-Tickets ausgeschildert ist. Sie begeben sich zur Vorzugsschlange, das Personal scannt Ihren QR-Code, Sie passieren die Sicherheitskontrolle und sind innerhalb von 5 Minuten im Palast, unabhängig davon, wie voll die normale Warteschlange ist.

Der „Skip-the-Line“-Zugang umgeht nicht die Sicherheitskontrolle – Taschen werden auf verbotene Gegenstände (große Messer, Glasflaschen usw.) überprüft. Planen Sie insgesamt 10 Minuten von Ihrer Ankunft bis zum Betreten des ersten Raums ein. Es gibt keinen separaten Treffpunkt mit uns als Ihrem Concierge; wir sind nicht vor Ort. Wir senden Ihnen Ihr QR-Ticket etwa 24 Stunden vor Ihrem Besuch per E-Mail zu und am selben Morgen noch einmal als Erinnerung, mit dem PDF im Anhang, damit Sie es auch ohne Handyempfang direkt am Eingang vorzeigen können.

Was ist das HistoPad und lohnt sich die Anschaffung?

Das HistoPad ist ein Tablet, das zu Beginn des Rundgangs ausgehändigt und am Ende wieder abgegeben wird. In jedem der großen Räume richtet man das Tablet auf markierte Stellen, woraufhin auf dem Bildschirm eine 3D-Rekonstruktion erscheint, wie dieser Raum im 14. Jahrhundert aussah – Fresken, die an verblassten Stellen ergänzt wurden, Möbel, die anstelle der geraubten Stücke wiederhergestellt wurden, und sogar Figuren in zeitgenössischer Kleidung, die dort platziert wurden, wo einst die Kardinäle oder das Küchenpersonal gestanden hätten. Es ist in 11 Sprachen verfügbar, darunter Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Japanisch, Mandarin, Koreanisch, Russisch, Portugiesisch und Arabisch. Es gibt einen Kindermodus, der die Erzählung vereinfacht und leichte spielerische Elemente (Hinweise für eine Schatzsuche) für Kinder im Alter von etwa 8 bis 12 Jahren hinzufügt.

Das HistoPad ist in jeder von uns angebotenen Ticketkategorie enthalten. Der Grund dafür ist, dass nach Jahrhunderten der Vernachlässigung – der Palast diente über ein Jahrhundert lang als Kaserne der napoleonischen Armee – viele der Räume heute nur noch aus nacktem Stein bestehen und nur Fragmente ihrer ursprünglichen Ausstattung erhalten sind. Der Hirschsaal und die Papstkammer bilden hier eine Ausnahme, da die meisten ihrer Gemälde aus dem 14. Jahrhundert intakt sind. Im Übrigen macht das HistoPad den Unterschied zwischen „einer Reihe leerer gotischer Säle“ und „dem tatsächlichen Lebensraum eines mittelalterlichen europäischen Hofes“ aus. Wir empfehlen dringend, es zu nutzen; Besucher, die darauf verzichten, berichten durchweg, dass sie den Besuch weniger spannend fanden.

Wie viel Zeit sollte ich für den Besuch einplanen?

Planen Sie für den Palast selbst mit dem HistoPad bei gemächlichem Tempo 2 bis 3 Stunden ein. Besucher, die sich nur kurz umsehen, sind in 90 Minuten fertig; Besucher, die sich jede HistoPad-Rekonstruktion vollständig ansehen und die Beschriftungen in den einzelnen Räumen lesen, können 3 bis 3,5 Stunden einplanen. Der Rundgang verläuft weitgehend geradlinig mit einigen Abzweigungen, und das Personal schließt die Dachterrassen 30 Minuten vor der offiziellen Schließzeit, planen Sie also ein, mindestens 2 Stunden vor Schließung anzukommen, wenn Sie alles sehen möchten.

If you book the Palais + Pont d'Avignon combo, add 30 to 45 minutes for the bridge. The two sites are 500 metres apart — about a 7-minute walk along the medieval rampart road. Most visitors do the palace first (cooler in the morning, especially in summer), have lunch in the old town between Place de l'Horloge and Rue des Trois Faucons, then walk down to the bridge in the afternoon. A full Avignon morning-and-afternoon centred on the palace and the bridge fills naturally.

Soll ich das „Pont d'Avignon“-Paket hinzufügen?

Most first-time visitors should add the Pont d'Avignon. Both the palace-only ticket and the combo ticket include the Pontifical Gardens (Avignon Tourisme bundles them with palace entry by default), so the combo's added value is the Pont Saint-Bénézet itself — the bridge of the 'Sur le pont d'Avignon' nursery rhyme. The official Avignon Tourisme combo rate represents a meaningful saving over buying components separately, so adding the bridge costs only a small supplement at operator prices. The Pont d'Avignon is a 12th-century medieval bridge, originally 22 arches across the Rhône, of which only 4 arches and the Saint-Nicolas chapel survive today; it has been a UNESCO listing in its own right since 1995. It takes 30 to 45 minutes to walk and photograph.

Lassen Sie das Kombiticket weg, wenn Sie insgesamt weniger als drei Stunden in Avignon verbringen oder wenn Sie kurze Besichtigungen im Freien nicht mögen. Die Brücke ist völlig ungeschützt, sodass starker Regen oder extreme Hitze (in Avignon werden im Juli regelmäßig 38 °C erreicht) den Aufenthalt unangenehm machen können. Der Palast liegt größtenteils im Innenbereich und ist wetterunabhängig. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität bietet die Brücke zwar einen ebenen Untergrund, doch der Wehrgang des Palasts ist der besser zugängliche Ort für Fotos. Besucher, die beide Sehenswürdigkeiten kombinieren, bezeichnen die Pont d'Avignon meist als den fotografischen Höhepunkt der Reise, den „Palais des Papes“ hingegen als den intellektuellen Höhepunkt.

Wann ist im Palast am meisten los, und wann sollte ich hingehen?

Im „Palais des Papes“ herrscht von Ende Juni bis August Hochbetrieb, insbesondere während des Festival d'Avignon (Anfang bis Ende Juli), das die Einwohnerzahl der Stadt drei Wochen lang verdoppelt und den Cour d'Honneur in einen großen Theaterveranstaltungsort verwandelt. An den stark frequentierten Wochenenden im Juli und August kann die Wartezeit an den regulären Ticketschaltern 40 bis 60 Minuten betragen; die Stadt selbst ist deutlich überfüllt, Tische in den Restaauranten müssen reserviert werden, und die Preise für Unterkünfte verdoppeln sich in etwa. Inhaber von „Skip-the-Line“-Tickets umgehen die Warteschlange vollständig, müssen jedoch mit einem größeren Andrang im Inneren und längeren Wartezeiten an den beliebtesten HistoPad-Stationen (Hirschsaal, Papstkammer) rechnen.

Die ruhigsten Monate sind November bis Februar, wenn der Palast auf Winteröffnungszeiten (09:30–17:45 Uhr) umstellt und die Stadt wunderbar frei von Reisegruppen ist. Der Frühling (März bis Mitte Mai) und der Frühherbst (Mitte September bis Oktober) sind insgesamt die besten Monate für einen Besuch – der Palast hat Sommeröffnungszeiten, das Wetter ist mild und die Warteschlangen sind selbst am regulären Schalter überschaubar. Wenn Sie im Sommer kommen müssen, wählen Sie einen Wochentag, kommen Sie vor 10:00 Uhr oder nach 16:30 Uhr und vermeiden Sie die Termine des Festival d'Avignon, wenn Sie einen ruhigeren Besuch wünschen.

Wie komme ich nach Avignon?

Avignon verfügt über zwei Bahnhöfe: Avignon Centre, innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern, 10 Gehminuten vom Palast entfernt; und Avignon TGV, den Hochgeschwindigkeitsbahnhof 4 km außerhalb der Stadtmauern. Ein kostenloser Shuttle-Zug verkehrt alle 15 Minuten zwischen den beiden Bahnhöfen. Vom Pariser Gare de Lyon erreicht der TGV Avignon TGV in 2 Stunden und 40 Minuten, wobei tagsüber etwa stündlich Züge verkehren. Von Marseille Saint-Charles dauert die Fahrt mit dem direkten TGV 30 bis 35 Minuten – ideal für einen Tagesausflug. Von Lyon Part-Dieu sind es 1 Stunde und 10 Minuten. Von Barcelona aus dauert die Fahrt mit dem direkten TGV etwa 4 Stunden.

If you arrive by car, do not attempt to drive into the medieval old town: the streets inside the walls are narrow, partly pedestrianised, and parking is genuinely scarce. Use the large Parking des Italiens or Parking de l'Île Piot just outside the walls (hourly rates vary seasonally; current pricing on the operator's website; free shuttle into the centre). Avignon's nearest airport is Avignon-Provence (small, mostly seasonal); Marseille (MRS) and Nîmes (FNI) are the practical airports for international arrivals, with TGV or coach connections of 60 to 90 minutes to Avignon.

Was Sie am Tag Ihres Besuchs erwartet

On the day of your visit, arrive at the Place du Palais entrance 10 to 15 minutes before your booked slot. The square is large, with a bell tower (the Tour de l'Horloge) and the Notre-Dame des Doms cathedral on the north side. The palace entrance is on the western (river-facing) side. Have your QR code ready — either on your phone or on the printed PDF we send. Skip-the-line ticket holders use the priority lane to the left of the main entrance; staff scan, you pass through security (small bag check, no large luggage), and you collect your HistoPad inside.

Im Inneren des Palastes erwarten Sie unebene mittelalterliche Steinböden, zahlreiche Treppen und durchgehend kühle Temperaturen in den Innenräumen, selbst im Sommer. Bequemes Schuhwerk ist unerlässlich. Das Fotografieren ist ohne Blitz, Stativ oder Drohne erlaubt. Toiletten finden Sie in den Innenhöfen und am Ende des Rundgangs. Wenn Sie das Kombiticket „Palais + Pont d'Avignon“ gebucht haben, befindet sich Ihr Brückenticket auf demselben QR-Code – bewahren Sie es für nach dem Palastbesuch auf und gehen Sie dann 7 Minuten zu Fuß zum Eingang der Pont Saint-Bénézet am Fluss. Wir empfehlen, mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt des Zuges wieder in Ihr Hotel einzuchecken oder zu Ihrem TGV zurückzukehren, damit Sie genügend Zeit haben, durch die Straßen der Altstadt von Avignon Centre zu gelangen.

The seven Avignon popes, year by year

Seven canonical popes reigned from Avignon in unbroken succession between 1309 and 1377. Clement V (1305–1314), a Frenchman from Bordeaux, was the founder of the Avignon residency: elected in Perugia, he never travelled to Rome and settled the curia at Avignon in 1309 under the protection of King Philip IV of France. John XXII (1316–1334) was the great administrator — he professionalised papal taxation, created the Avignon curia as a permanent bureaucracy, and accumulated the treasury that would later fund the palace construction. He died at Avignon at the age of ninety. Benedict XII (1334–1342), a Cistercian monk, began the palace itself: between 1335 and 1342 he built the heavy fortified Palais Vieux on the Rocher des Doms, intended as a permanent papal seat rather than a temporary residence.

Clement VI (1342–1352), a worldly French aristocrat, doubled the palace by adding the decorated Palais Neuf between 1342 and 1352, commissioning the Matteo Giovannetti frescoes and the Stag Room. He bought the city of Avignon outright from Queen Joanna I of Naples in 1348 for 80,000 florins, converting the residence from rental to freehold. Innocent VI (1352–1362) reinforced the city walls — the medieval ramparts that still encircle Avignon's old town — against routier mercenary bands wandering France during the Hundred Years' War. Urban V (1362–1370) briefly returned to Rome in 1367 but was forced back to Avignon in 1370 by Italian instability. Gregory XI (1370–1378) finally returned the papacy to Rome in January 1377 under pressure from Catherine of Siena. He died in March 1378, and the disputed conclave that followed triggered the Western Schism.

Palais Vieux vs Palais Neuf — two palaces, one fortress

What guidebooks call 'the Palais des Papes' is in fact two adjoining palaces built thirty years apart by two very different popes, and the contrast is the single most useful frame for understanding what you are looking at. The Palais Vieux ('Old Palace'), built 1335–1342 under Pope Benedict XII, is the heavy, austere, fortress-like northern half. Benedict was a former Cistercian monk who believed papal architecture should reflect monastic discipline; his palace has thick defensive walls, narrow windows, square towers at each corner, and almost no surface decoration. The Tour de Trouillas (54 metres) and the Tour des Anges (where the papal treasury was housed) belong to this phase. The plan is medieval-fortress orthodox: a rectangular cloister around a central courtyard, with the Consistory, chapel, and refectory occupying the principal wings.

The Palais Neuf ('New Palace'), built 1342–1352 under Clement VI, is the decorated, courtly, gracious southern half. Clement was an aristocrat, a former Benedictine abbot of La Chaise-Dieu, and the most spendthrift pope of the Avignon line. His palace is taller, with larger windows, vaulted ceremonial halls (the Grand Audience Hall is one of the largest medieval vaulted spaces in Europe), elaborate stone tracery on the southern façade, and the painted private apartments — Stag Room, Pope's Chamber — that are the visit's artistic highlight. Together the two palaces enclose two courtyards: the Cour d'Honneur between them (which now hosts the Festival d'Avignon's main stage) and the smaller Cour de Bénoit XII inside the older fortress. The architectural seam between Benedict's fortress and Clement's palace is visible from inside both courtyards, and the HistoPad reconstructions make the contrast explicit.

The HistoPad in more detail — how it actually works

The HistoPad is a 7-inch Android tablet issued at the start of the visitor circuit and returned at the end. Histovery, the French company that designed it, has installed similar systems at the Château de Chambord, the Conciergerie in Paris, and Notre-Dame de Reims. At marked positions in eleven of the palace's rooms you raise the tablet and the screen renders a 3D reconstruction of that exact room as it stood in roughly 1370: ceiling frescoes reconstructed where they have faded, tapestries hung where the walls are now bare, furniture replaced where it was looted during the Revolution, and period figures (cardinals, kitchen staff, ambassadors, the pope himself) animated in the spaces they would have occupied. The reconstructions are based on inventories from the Apostolic Camera, archaeological evidence on the surviving wall surfaces, and the unfaded fragments of original paint where they survive.

Eleven languages are supported: English, French, German, Spanish, Italian, Portuguese, Russian, Mandarin Chinese, Japanese, Korean, and Arabic. You select the language when you collect the device and can switch mid-visit. A separate kids' mode (currently English and French only) simplifies the narration, removes some adult-level historical content, and adds a treasure-hunt mechanic with virtual stamps collected room by room. The tablet itself is roughly 600 grams, has a wrist strap, and is robust enough that families with small children use it without concern. Visitors who prefer to keep their hands free can also load the 'Les Clefs du Palais' WebApp on their own phone, but it is audio-only and does not include the AR reconstructions. We recommend the HistoPad over the WebApp for first-time visitors; the AR layer is the single biggest reason the palace visit feels different from any other medieval-fortress tour in Europe.

The Pont Saint-Bénézet — the half-bridge of the song

The Pont Saint-Bénézet, almost universally known as the Pont d'Avignon, is the half-ruined medieval bridge celebrated in the French nursery rhyme 'Sur le pont d'Avignon, on y danse, on y danse'. The bridge sits about 500 metres downstream of the Palais des Papes on the Rhône and is part of the same UNESCO World Heritage listing (Historic Centre of Avignon, inscribed 1995). According to a legend recorded in the 13th century, a young shepherd named Bénézet was instructed by an angel in 1177 to build a bridge across the Rhône; he gathered enough support to begin construction, and the bridge was completed by 1185 — making it one of the oldest stone bridges in medieval Europe. Bénézet was canonised after his death and his relics rested in the small chapel of Saint-Nicolas that still stands halfway along the surviving span.

The original bridge had twenty-two stone arches and crossed nearly 900 metres of river. Over the centuries the Rhône's regular flooding destroyed section after section, and after a particularly catastrophic flood in 1668 the city abandoned repairs. Today four arches and the Saint-Nicolas chapel survive, ending mid-river in a way that surprises every first-time visitor. The 'Palais + Pont' combo ticket bundles entry to both monuments at a small discount versus buying them separately; the bridge takes 30 to 45 minutes to walk and photograph, and the classic angle for photographing the bridge with the palace on the cliff behind is from the opposite (Île de la Barthelasse) bank, reached by a free pedestrian shuttle boat in summer or a 15-minute walk across the Édouard Daladier road bridge year-round.

The Festival d'Avignon — what summer does to the visit

The Festival d'Avignon, founded in 1947 by Jean Vilar in the Cour d'Honneur of the palace itself, is one of the oldest and largest performing-arts festivals in the world. The main festival ('In') runs roughly 5 July to 25 July each year and uses the Cour d'Honneur as its lead venue: a 2,000-seat open-air theatre is built temporarily against the south façade of the Palais Neuf, and a different play, ballet, or opera is staged there nightly during the three-week run. A parallel 'Off' festival ranges across more than 130 smaller venues across Avignon's old town and triples the city's daytime crowds.

If you visit Avignon between roughly 5 and 25 July, expect the palace itself to remain open as a museum during the day, but the Cour d'Honneur is partly restricted in the late afternoon for stage preparation and is unavailable at all in the evenings. Accommodation prices roughly double, restaurants require reservations, and the Avignon Centre station handles three to four times its off-season passenger volume. If your interest is the palace as a historical monument, May or September is a noticeably better visit experience. If you want to see the palace and a major theatre production in the same trip, the Festival d'Avignon is one of the great combined cultural experiences in Europe — book accommodation in February or March, and book Festival tickets the day they go on sale (typically late April).

Where are the Avignon popes actually buried?

A question we get from visitors more often than we expected: where are the seven Avignon popes buried? The answer is scattered, and not where you might guess. Clement V (the first Avignon pope) is buried in the Collegiate Church of Uzeste in his native Gironde region of southwest France. John XXII has a tomb in Avignon Cathedral (Notre-Dame des Doms), the cathedral directly beside the palace on Place du Palais — his is the most prominent papal tomb in Avignon itself. Benedict XII, the builder of the Palais Vieux, was originally buried in Avignon Cathedral too, but his tomb was destroyed during the French Revolution; only fragments survive in the cathedral today.

Clement VI, builder of the Palais Neuf, was buried at the Abbey of La Chaise-Dieu in Auvergne, where he had been Benedictine abbot before his election. Innocent VI lies in the Charterhouse of Villeneuve-lès-Avignon, just across the Rhône from Avignon — visitable as a half-day extension if you have the time and an interest in medieval funerary sculpture. Urban V's tomb is in the Abbey of Saint-Victor in Marseille. Gregory XI, the pope who finally returned to Rome, is buried in the Roman basilica of Santa Francesca Romana in the Forum. So of seven Avignon popes, only one (John XXII) has his tomb in Avignon itself; the others are spread across France and Italy. The palace itself contains no papal burials — it was a working residence and administrative seat, never a funerary monument.

Châteauneuf-du-Pape — the wine the Avignon popes invented

About 12 kilometres north of Avignon sits the village of Châteauneuf-du-Pape, whose name translates literally as 'the Pope's new castle'. The summer residence built there in the 1320s by Pope John XXII (the second Avignon pope) gave the village its name, and the vineyards on the surrounding stony plateau, planted under papal patronage to supply the Avignon court with table wine, evolved into one of the most famous appellations in France. The Châteauneuf-du-Pape AOC was the first wine appellation formally codified in France (1936) and the model on which the entire French Appellation d'Origine Contrôlée system was built. The papal castle itself was destroyed twice — by Protestant forces in the Wars of Religion and by retreating German troops in 1944 — but the medieval keep still stands above the village.

Visitors who care about wine often pair an Avignon day with a half-day Châteauneuf-du-Pape tasting visit, either by guided tour from Avignon (numerous operators offer afternoon transfers including three to four winery tastings) or by self-drive (parking in the village is straightforward and a dozen domaines run walk-in tasting rooms). The classic Châteauneuf-du-Pape is a powerful red blend of up to thirteen grape varieties dominated by Grenache, Syrah, and Mourvèdre, and is structurally different from anything produced elsewhere in southern France. The village is 20 minutes by car from the Palais des Papes and the connection to the palace is direct: the wine is literally named after the popes who built that palace. We do not arrange winery transfers ourselves, but visitors interested in adding this to their trip can ask us for current operator recommendations.

What was the Western Schism and why does it matter?

After Gregory XI returned the papacy to Rome in 1377 and died the following year, the cardinals elected an Italian pope (Urban VI) under what they later argued was duress from a Roman mob. A few months later the same cardinals, having fled Rome, declared the election invalid and elected a second pope, Clement VII, who returned to Avignon. The Catholic Church now had two rival popes simultaneously — Urban VI in Rome and Clement VII in Avignon — each claiming sole legitimate succession from Saint Peter, each excommunicating the other, and each commanding the loyalty of about half of Catholic Europe. France, Scotland, Castile, and Naples backed the Avignon line; England, the Holy Roman Empire, Hungary, and most of Italy backed Rome.

The Western Schism lasted thirty-nine years (1378–1417). Two further Avignon antipopes succeeded Clement VII: Benedict XIII (the famously stubborn Pedro de Luna, who refused to abdicate even when most of his supporters had abandoned him) and Clement VIII (briefly, before submitting to Rome). The Council of Constance finally resolved the schism in 1417 by deposing both lines and electing a single new pope, Martin V. For the Palais des Papes itself, the schism meant that the building continued to function as a fully active papal palace — court, treasury, chancery, garrison — for another forty years after the canonical Avignon Papacy had ended. When you visit the palace today, the seven canonical popes plus the two main Avignon antipopes mean the building housed nine papal claimants in total over roughly a century of continuous papal use.

Häufig gestellte Fragen

Ist die „Palais des Papes“ dasselbe wie der Vatikan?

Nein. Der Apostolische Palast (Palais des Papes) ist ein vom Vatikan getrenntes Gebäude; er erfüllte 68 bis 108 Jahre lang dieselbe Funktion (päpstliche Residenz und Verwaltungssitz), während das Papsttum nach Avignon verlegt war. Der Vatikan befindet sich in Rom und ist seit 1377 (mit kurzen Ausnahmen) ununterbrochen die päpstliche Residenz. Der Apostolische Palast ist heute ein Museum und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, er ist keine aktive religiöse Einrichtung.

Wie viele Päpste haben im „Palais des Papes“ gelebt?

Zwischen 1309 und 1377 regierten sieben kanonische Päpste von Avignon aus: Clemens V., Johannes XXII., Benedikt XII., Clemens VI., Innozenz VI., Urban V. und Gregor XI. Nach dem Westlichen Schisma (1378–1417) hielten dort auch zwei weitere Gegenpäpste – Clemens VII. und Benedikt XIII. – Hof. Zählt man beide Linien zusammen, beherbergte der Palast über einen Zeitraum von etwa einem Jahrhundert neun aufeinanderfolgende päpstliche Anwärter.

Warum ist der Palast so groß? War er wirklich nur für eine Person gedacht?

Er beherbergte einen ganzen Verwaltungsapparat. Das mittelalterliche Papsttum war die größte Bürokratie Europas – die Apostolische Kammer (Schatzkammer), die Heilige Pönitentiarie (Justizbehörde), das Konsistorium (Kardinalskollegium), der päpstliche Haushalt, die Lateinische Kanzlei (Dokumentenproduktion), die Küchen, die Stallungen und eine ständige Garnison. In der Blütezeit lebten und arbeiteten mehrere tausend Menschen im Palast, Besucher, Diplomaten und Pilger nicht mitgerechnet.

Was war das Avignoner Papsttum und warum ging es zu Ende?

Das Avignoner Papsttum (1309–1377) war die Zeit, in der der Sitz der katholischen Kirche in Avignon statt in Rom lag. Es endete 1377, als Papst Gregor XI., auf Drängen von Katharina von Siena und aus Sorge, die Kontrolle über die päpstlichen Staaten in Italien zu verlieren, die Kurie nach Rom zurückverlegte. Er starb im folgenden Jahr, und die umstrittene Wahl seines Nachfolgers löste das Westliche Schisma aus – was zu einer rivalisierenden Linie von Gegenpäpsten führte, die bis 1417 weiterhin in Avignon residierten.

Sind die Originalfresken noch vorhanden?

Zum Teil. Die bedeutendsten erhaltenen Fresken aus dem 14. Jahrhundert befinden sich in der Chambre du Cerf (Hirschzimmer) und der Chambre du Pape (Papstkammer), beide in den Privatgemächern von Clemens VI. Diese blieben erhalten, weil sie während der späteren Nutzung des Palastes als Kaserne (1810–1906) überputzt wurden, wodurch sie vor Beschädigungen bewahrt blieben. In den meisten anderen Räumen wurde die Dekoration während der Kasernenzeit entfernt oder zerstört; das HistoPad rekonstruiert, wie diese Räume aussahen, als ihre ursprüngliche Dekoration noch intakt war.

Inwiefern steht das Gedicht „Palais des Papes“ mit dem Lied „Pont d'Avignon“ in Zusammenhang?

Die Pont d'Avignon – offiziell Pont Saint-Bénézet – ist die mittelalterliche Brücke, die in dem französischen Kinderlied „Sur le pont d'Avignon, on y danse, on y danse“ besungen wird. Sie überspannt die Rhône etwa 500 Meter vom „Palais des Papes“ entfernt; beide Denkmäler sind Teil derselben UNESCO-Welterbe-Liste (Historisches Zentrum von Avignon, 1995) und werden in der Regel gemeinsam mit einer Kombikarte besichtigt. Das Lied stammt aus dem 19. Jahrhundert und wird von Grundschulkindern in ganz Frankreich gesungen, doch die Brücke, auf die es sich bezieht, stammt tatsächlich aus dem 12. Jahrhundert.

Ist das „Palais des Papes“ für Rollstuhlfahrer oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich?

Teilweise barrierefrei. Der Palast verfügt über imposante mittelalterliche Treppen und unebene Steinböden. Ein Aufzug überbrückt einen Teil des Rundgangs, und ein barrierefreier Rundgang deckt etwa 60 % des Besichtigungsangebots ab, darunter den Ehrenhof, das Konsistorium und Teile der großen Säle. Die Dachterrassen und einige Räume in den oberen Stockwerken sind nicht barrierefrei. Besucher, die einen Rollstuhl benutzen oder erhebliche Mobilitätseinschränkungen haben, sollten uns vor der Buchung kontaktieren – wir können Ihnen bestätigen, was Ihr Besuch konkret umfasst, und die Buchung bei Bedarf anpassen.

Dürfen Hunde mit ins Haus?

Nur registrierte Begleit- und Assistenzhunde (mit entsprechendem Nachweis) dürfen das Schloss betreten. Andere Haustiere sind nicht gestattet. In den päpstlichen Gärten (im Eintrittspreis für das Schloss inbegriffen) sind Hunde an der Leine erlaubt. Auch auf der Pont d'Avignon sind Hunde an der Leine erlaubt.

Gibt es eine Möglichkeit, Gepäck abzustellen?

Im Palast gibt es keine Gepäckaufbewahrung – lediglich eine kleine Garderobe für Tagesrucksäcke, Mäntel und kleine Taschen. Größeres Gepäck muss an anderer Stelle untergebracht werden. Am Bahnhof „Avignon Centre“ gibt es Schließfächer (rund um die Uhr zugänglich), und die meisten Hotels in der mittelalterlichen Altstadt bewahren Gepäck vor dem Einchecken oder nach dem Auschecken kostenlos auf.

Darf ich drinnen fotografieren?

Ja – das Fotografieren ist im gesamten Palast ohne Blitz, Stativ oder Drohne gestattet. Die Fresken im Hirschsaal, die blaue Sternendecke im Papstzimmer und die Aussicht von der Dachterrasse sind die beliebtesten Fotomotive. Für kommerzielle Filmaufnahmen ist eine vorherige schriftliche Genehmigung von Avignon Tourisme erforderlich.

In welcher Sprache ist das HistoPad verfügbar? Gibt es eine englische Version?

Das HistoPad ist in 11 Sprachen verfügbar: Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Mandarin-Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Arabisch. Sie wählen die Sprache aus, wenn Sie das Gerät zu Beginn des Rundgangs abholen. Die Sprache kann während des Rundgangs gewechselt werden. Außerdem gibt es einen separaten Kindermodus (Englisch und Französisch) mit vereinfachten Erläuterungen für Kinder im Alter von etwa 8 bis 12 Jahren.

Was ist das Festival d'Avignon und hat es Auswirkungen auf meinen Besuch?

Das Festival d'Avignon ist ein bedeutendes Theaterfestival, das jedes Jahr im Juli stattfindet und dessen Hauptveranstaltungsort der Ehrenhof des Palais des Papes (Palais des Papes) ist. Der Palast bleibt während der Festivaltage als Museum geöffnet, doch im Ehrenhof finden abends Aufführungen statt, weshalb der Zugang am späten Nachmittag aufgrund von Bühnenvorbereitungen teilweise eingeschränkt sein kann. Wenn Sie Avignon zwischen dem 5. und 25. Juli besuchen, sollten Sie damit rechnen, dass die Stadt sehr überfüllt ist; buchen Sie Ihre Unterkunft daher rechtzeitig im Voraus.

Kann ich das eigentliche Schlafzimmer des Papstes sehen?

Ja – die „Chambre du Pape“ („Papstkammer“), das Schlafzimmer von Clemens VI., ist einer der Höhepunkte des Besuchs. Die ursprüngliche Ausstattung aus dem 14. Jahrhundert ist erhalten geblieben: ein tiefblaues Deckenfresko mit stilisierten Eichenblättern und Vögeln, bemalte Wandnischen und Eichhörnchen in den Ecken. Clemens VI. war bekannt für seine Vorliebe für kunstvoll gestaltete Innenräume (sein Vorgänger Benedikt XII. bevorzugte Nüchternheit), und die Kammer bewahrt seinen Geschmack in seiner ganzen Intensität.

Kann ich mein Ticket umtauschen oder stornieren?

Die Tickets werden für einen bestimmten Termin ausgestellt und sind nach der Ausstellung nicht mehr übertragbar. Sollten sich Ihre Pläne ändern, antworten Sie bitte mindestens 48 Stunden vor dem Termin auf Ihre Bestätigungs-E-Mail, und wir werden unser Bestes tun, um Ihnen einen neuen freien Termin zuzuweisen.

Ist der Palast heute religiös oder weltlich?

Weltlich. Der „Palais des Papes“ ist seit 1791 keine aktive religiöse Einrichtung mehr, als die Französische Revolution die weltliche Herrschaft des Papstes über Avignon aufhob. Das Gebäude befindet sich im Besitz der Stadt Avignon, wird von ihr verwaltet und dient als Museum und Kulturstätte (Hauptveranstaltungsort des Festival d'Avignon). Die katholische Kirche hat derzeit keine Zuständigkeit für das Gebäude.

What is the HistoPad and what languages does it run in?

The HistoPad is an Android tablet handed out at the start of the visitor circuit and returned at the end. In each of eleven marked rooms it shows a 3D augmented-reality reconstruction of how the room looked in roughly 1370 — ceiling frescoes restored, tapestries replaced, period figures animated in their places. It runs in eleven languages: English, French, German, Spanish, Italian, Portuguese, Russian, Mandarin Chinese, Japanese, Korean, and Arabic. A separate kids' mode (English and French) adds a treasure-hunt mechanic for children aged roughly 8 to 12. Language can be switched mid-visit. Included in every ticket tier we sell.

What's the best month to visit the Palais des Papes?

May and September are the best months overall: the palace is on its summer schedule (09:00–19:00), the weather is mild, the Provençal countryside is at its most photogenic, and the queues are manageable even at the standard counter. April and October are also strong shoulder-season choices. Avoid July if you want a calmer experience — the Festival d'Avignon (roughly 5 to 25 July) doubles the city's crowds and the Cour d'Honneur is partly restricted in the afternoons for stage preparation. Winter (November to February) is the quietest period and the palace is on shorter hours (09:30–17:45) but is otherwise fully open.

Is there a combined ticket with the Pont d'Avignon?

Yes — the official 'Palais + Pont' combo is the most popular tier we sell. It bundles full skip-the-line entry to both the Palais des Papes (including the HistoPad and the Pontifical Gardens) and the Pont Saint-Bénézet ('the Pont d'Avignon of the song') at a small discount versus buying the two tickets separately. The bridge is 500 metres from the palace, takes 30 to 45 minutes to walk and photograph, and is part of the same UNESCO World Heritage listing. Most first-time visitors should add it; our family tier also bundles both.

Should I arrive at Avignon TGV station or Avignon Centre?

Avignon Centre is the in-walls station, a 10-minute walk from the palace, and is the practical choice if you are already in Provence or arriving from Marseille on a regional train. Avignon TGV is the high-speed station 4 km outside the walls and is where Paris, Lyon, Barcelona, and most international TGV trains arrive. A free shuttle train ('Virage') runs between Avignon TGV and Avignon Centre every 15 minutes and takes 5 minutes; the cost is included in your TGV ticket. From Avignon TGV by taxi or rideshare to the palace is about 15 minutes; fares vary seasonally but current pricing is available through standard ride apps or at the taxi rank.

Where are the Avignon popes buried? Are any tombs in the palace?

None of the seven Avignon popes is buried inside the palace itself — it was a working residence, never a funerary monument. Of the seven, only John XXII has his tomb in Avignon itself, in the cathedral of Notre-Dame des Doms directly beside the palace. The others are scattered: Clement V in Uzeste (Gironde), Benedict XII originally in Avignon Cathedral but destroyed in the Revolution, Clement VI in La Chaise-Dieu (Auvergne), Innocent VI in Villeneuve-lès-Avignon, Urban V in Marseille, and Gregory XI in Rome (Santa Francesca Romana in the Forum), the city to which he had finally returned the papacy in 1377.

Can I pair the palace with a Châteauneuf-du-Pape wine tasting?

Yes — and the historical connection is direct. Châteauneuf-du-Pape ('the Pope's new castle') is the village 12 km north of Avignon where Pope John XXII built his summer residence in the 1320s; the surrounding vineyards were planted under papal patronage to supply the Avignon court. The classic plan is palace in the morning, lunch in the Avignon old town, and an afternoon Châteauneuf-du-Pape tasting visit by guided tour or self-drive. Numerous local operators run half-day winery transfers from Avignon Centre station; ask us before booking and we can point you at current recommendations. We do not arrange winery transfers ourselves but the trip is a logical extension if you have a second day in Provence.

What's the difference between the Palais Vieux and the Palais Neuf?

They are two adjoining palaces built thirty years apart by two very different popes, and the contrast is the most useful frame for the visit. The Palais Vieux (Old Palace, 1335–1342) was built by Benedict XII, a former Cistercian monk: it is the heavy, austere, fortress-like northern half, with thick walls, narrow windows, and almost no surface decoration. The Palais Neuf (New Palace, 1342–1352) was built by his successor Clement VI, an aristocratic Benedictine: it is the taller, more decorated southern half, with vaulted ceremonial halls and the painted private apartments — Stag Room and Pope's Chamber — that are the visit's artistic highlight. The HistoPad reconstructions in both wings make the contrast explicit.

Is the palace floodlit or open at night?

The palace facade is floodlit every evening after sunset and is one of Avignon's signature night-time views — the Place du Palais becomes a popular evening promenade. The interior is not open at night except on specific summer-evening dates and during Festival d'Avignon performances in the Cour d'Honneur. Avignon Tourisme occasionally runs themed evening visits in July and August; these are sold separately from standard tickets. If you want a memorable photograph of the palace by night, the Place du Palais and the Rocher des Doms gardens (free, immediately north of the palace) are the two best viewpoints.

Quellen

Dieser Guide wird vom Concierge-Team verfasst und bei jeder Aktualisierung mit dem offiziellen Anbieter abgeglichen. Primärquellen:

Über unseren Service

Papal Palace Tickets fungiert als Vermittler, um internationalen Besuchern beim Kauf von Tickets ohne Anstehen direkt bei Avignon Tourisme, dem offiziellen Betreiber des Papstpalasts (Palais des Papes) und der Brücke Pont Saint-Bénézet, zu helfen. Wir verkaufen keine Tickets weiter – wir bieten einen persönlichen Buchungsservice und Unterstützung in englischer Sprache. Unsere Servicegebühr ist im angezeigten Preis enthalten. Wer lieber direkt buchen möchte, findet die offizielle Ticket-Website unter palais-des-papes.com.

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